HSG Hanauerland muss sich in Spitzenspiel auswärts geschlagen geben

Ihre erste Niederlage in der Runde mussten die Herren der HSG Hanauerland 1 am Wochenende erfahren. Im Spitzenspiel bei der TV Sandweier setzte es am Ende eine zu deutliche Niederlage. Mit 39:28 musste man sich den Gastgebern aus Sandweier geschlagen geben.

Trainer Gregor Roll konnte kurzfristig auf Xavier Greyenbuhl zurück greifen, der am Donnerstag sein OK gab für einen Einsatz. Dafür wurde Maxime Tabatabai weiter geschont, dessen Knieprobleme weiter für Probleme sorgen. Zu Beginn der Partie entwickelte sich eine fahrige Begegnung. Keine der beiden Mannschaften zeigte sich in Normalform, viele technische Fehler und Fehlwürfe waren in den Anfangsminuten der Fall. So konnte sich auch keine der beiden Mannschaften absetzen, das Spiel war über 5:5, 9:9 und 13:13 jederzeit ausgeglichen in der ersten Halbzeit. Sandweier zeigte frühzeitig, dass ihr Spiel auf die beiden Oberliga Erfahrenen Spieler Bornhäußer und Fritz zugeschnitten war, die mit fortlaufender Dauer immer schwerer in den Griff zu bekommen war. Dazu gesellte sich im Tor mit Dominik Horn der Torwart der aktuellen Oberliga BW Mannschaft, der den HSG Handballern das Leben schwer machte an diesem Tag. Mit 16:15 für Sandweier ging es in die Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zunächst das gleiche Bild – beide Mannschaften konnten in der Abwehr nicht entscheiden Zugriff auf den Angriff erhalten, so dass über 19:19 und 21:21 bis zur 40. Minuten das Spiel weiter ausgeglichen war. Eine Zeitstrafe gegen die HSG Hanauerland und Unkonzentriertheiten im Abschluss brachten Sandweier beim 25:22 die erste Drei-Tore Führung. Als wenig später Jonas Dübon eine weitere unglückliche Zeitstrafe erhielt, erhöhte Sandweier innerhalb kürzester Zeit über 29:24 auf 33:25. Im Spiel der Roll-Sieben war nun ein Bruch zu erkennen, den die erfahrenen Gastgeber ausnutzten. Für die HSG Hanauerland geht es am kommenden Wochenende mit einem weiteren Spitzenspiel gegen den TuS Ottenheim in der heimischen KT Arena weiter.